Nach meiner Ausbildung zum Fotografen arbeitete ich 3 Dekaden als Industrie-, Werbe-, Sach- und Möbelfotograf. Bei der damaligen analogen Fotografie war es wichtig, dass die Arbeiten direkt, ohne aufwändige Retusche gedruckt werden konnte. Inzwischen verwende ich die Fotografie nicht als Werkzeug zur Abbildung der Realität, sondern zur Umsetzung von Lichtenergie in Bewegung. Ich verwische die reellen Motive zu Farbflächen oder Lichtschnüren, um gedankliche, visuelle Frei-und Flucht-Räume zu schaffen.

Dabei ist Photoshop kein Hilfsmittel. Ich nutze ihn lediglich zur Überprüfung der Lichter und Schatten auf Druckfähigkeit und zur Festlegung des Ausschnitts. Insbesondere für die Serien „Hommage an Arne L. Hansen“, „Nachtaufnahmen“ und „Bewegungen“ nutze ich die Digitalkamera wie eine Analoge. Das heißt, es erfolgt auch hier keine Manipulation in der Kamera und keine Nachbearbeitung im Photoshop.